Rauchfrei bleiben

Rauchfrei werden und bleiben

rauchfrei

© Doruk Sikman – Fotolia.com

“Mit dem Rauchen aufhören ist leicht, ich selber habe es schon ein Dutzend Mal gemacht.” soll Sigmund Freud zu seinen Lebzeiten gesagt haben. Wie so oft hatte er damit wohl einen sehr komplexen Sachverhalt in einem sehr kurzen Satz zusammengefasst.

Es ist in der Tat nicht schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchfrei bleiben, das ist es, was Probleme bereitet. Besonders tückisch ist: Auch nach Jahren beginnen ehemalige Raucher oft wieder zu rauchen, ohne dass sie selber einen Grund dafür nennen können.

Rauchfrei werden

Es kann sinnvoll sein, ist man erst einmal rauchfrei, online nach Gleichgesinnten zu suchen. Vielen ehemaligen Rauchern nützt der Austausch und Kontakt mit Leidensgenossen. Wie bei vielen Süchten ist auch das Rauchen ein tief im Bewusstsein des Menschen verankerter Prozess, der sich nur sehr schwer umprogrammieren läßt. Gerade die erste Zeit bietet besonders viele Fallstricke und Gelegenheiten, um in alte Verhaltensweisen zurückzufallen.

Eine wichtige Regel besagt, sich überschaubare Ziele zu setzen. Wer statt: “Ich will nie wieder rauchen” sich selber sagt: “Ich will heute/diese Woche nicht rauchen”, wird schnell feststellen, dass es ihm leichter fällt, sich an diese mit sich selber getroffene Abmachung zu halten. Es ist natürlich Selbstbetrug, aber ein effektiver. Vorsätze für das ganze Leben wirken erdrückend und irreal, während konkrete Absichten einen wesentlich stärkeren Einfluss haben. Es gilt also, die erste Zeit zu überwinden, denn sie stellt die größte Hürde. Hat man erst einmal die ersten Wochen rauchfrei hinter sich gebracht, ist es in der nächsten Phase leichter, die Vorsätze beizubehalten.

Ablenkung statt Glimmstengel

Oft hört man von Rauchern, dass besonders das “Etwas” in der Hand fehle, eine Art stille Beschäftigung. Getröstet wird sich dann mit Schokolade und Knabbereien. Mit dem wohl meist Gleichen Resultat – Gewichtszunahme. Sehr entmutigend. Warum aber den neuen Knabberspaß nicht dazu nutzen und dem Körper was Gutes tun?

Asiatische und südamerikanische Trockenfrüchte sind nicht nur schwer im Trend, sondern auch gesund lecker. Eine der derzeit wohl beliebtesten Alternativen zu ungesundem Knabberzeug sind wohl die Goji Beeren, welche geschmacklich und von der Konsistenz Rosinen ähneln, aber deutlich gehaltvoller schmecken.

Motivation ist der Schlüssel rauchfrei zu bleiben

Wie schon erwähnt, wer rauchfrei online Kontakt zu Personen sucht, die sich in der gleichen Lage befinden, wird es bedeutend einfacher haben. Es ist gut, in kritischen Momenten einen Rückhalt aufzubauen, der dem Betroffenen Verständnis und Unterstützung entgegenbringt. Nicht immer hat das direkte Umfeld die Zeit und Ruhe dazu. Ebenso kann derjenige auch anderen helfen, ihre Entscheidung aufrechtzuerhalten.

Es ist deshalb eine Situation, in der alle Beteiligten von der gegenseitigen Anteilnahme profitieren. Und wenn es dann hinterher gar nicht funktionieren will, so sollte es ein gewisser Trost sein, dass man sein Leid mit Persönlichkeiten wie Sigmund Freud teilt.