Raucherentwöhnung

nikotinentzug suchfrei

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Ob starke Abhängigkeit oder leichte Sucht – Das Rauchen abgewöhnen ist ein verbreitetes Ziel. Schon viele haben die Rauchentwöhnung als Intention ausgegeben, viele von ihnen sind gescheitert, einige jedoch haben einen Weg zur Rauchentwöhnung gefunden. Dabei gibt es nicht den einen Weg mit Erfolgsgarantie, sondern verschiedene Ansätze, die je nach Typ eingesetzt werden können.

Was zum jeweiligen Typen passt, muss im Einzelfall ausprobiert werden. Sicher ist jedoch – zu jedem Topf passt ein Deckel. Bei der Suche nach dem Deckel sind Mut und Geduld gefragt.

Die radikale Raucherentwöhnung

Manche Menschen brauchen es auf die harte Tour um zum Erfolg zu gelangen. Dabei ist die radikale Methode anerkannt, dass ein in nicht weiter Entfernung liegender Stichtag gesucht wird. An diesem Stichtag wird intensiv und über alle Maßen geraucht bis selbst der stärkste Raucher für kurze Momente des Rauchens überdrüssig wird. Der folgende Tag ist dann die Schnittstelle. Es wird schlichtweg keine Zigarette mehr angerührt.

Wichtig ist dabei, dieses Vorhaben öffentlich zu machen. Denn den radikalen Typ zeichnet aus, dass er durch externe Kontrolle besonders zum Durchhalten animiert wird.

Langsame Rauchentwöhnung

Immer wieder wird empfohlen, die Raucherentwöhnung schrittweise vorzunehmen bis schließlich nur noch vereinzelt zum Genuss oder gar nicht mehr geraucht wird. Diese Methode funktioniert nur in seltenen Fällen, da sie letztlich zu angenehm ist und das Problem des Rauchens extrem in die Länge zieht und schwerlich zu kontrollieren ist.

Rauchen abgewöhnen klappt auf diese Art einzig mittels eines straffen Zeitplans von wenigen Monaten, Wochen oder gar Tagen.

Die unterbewusste Raucherentwöhnung

Erstaunlich viele konnten sich das Rauchen abgewöhnen mittels einer Beeinflussung des Unterbewusstseins. Selbsthypnose, Mentaltraining oder am besten professionelle Hypnosesitzungen packen das Übel bei der Wurzel. Das Unterbewusstsein wird darauf programmiert sich vor Zigaretten zu ekeln und von der Sucht freizumachen. Es sind viele Selbsthilfeprogramme auf dem Markt, die in diese Richtung gehen.

Nicht jeder Typ Mensch ist jedoch völlig empfänglich für derartige Suggestion und kann sich so nicht das Rauchen abgewöhnen.

Die Ersatzdroge zur Rauchentwöhnung

Elektronische Zigaretten sind vielleicht gesünder, verherrlichen letztlich jedoch das Rauchen und sind zur Raucherentwöhnung daher nicht zu empfehlen.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Neben medizinischen Mitteln zur Bekämpfung der Nikotinsucht wird seit mehreren Jahrzehnten nach weiteren Möglichkeiten gesucht, mit denen man einen Nikotinentzug erfolgreich durchführen kann. Besonders populär ist dabei die Hypnose, welche versucht ins Unterbewusstsein zu gelangen, und dort die Auslöser für den Nikotinzwang zu beseitigen. Allerdings wird von vielen Seiten diese Methode scharf kritisiert, da ihre Wirkung bisher nicht hinreichend bewiesen wurde.

Ebenso ergeht es der Akupunktur, welche mit Hilfe von Nadeln, welche an bestimmte Stellen des Körpers, z.B. Ohrläppchen, gesteckt werden, und dort eine Heilung hervorrufen sollen. Ein immer stärker aufkommendes Phänomen, welches in den letzten Jahren eine größere Bandbreite gefunden hat, ist die sog. E-Zigarette. Sie trägt zum Nikotinentzug bei, indem sich die jeweilige Menge an Nikotin, welche die Zigarette enthält, selbst bestimmen lässt. Zudem produziert sie keine lästigen Ausstöße. –>